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TU Berlin

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Echtzeit-Regelung und Simulation zur Energiereduzierung existierender und neuer pneumatischer Förderanlagen (ZIM-Kooperationsprojekt)

Abbildung: Prinzipdarstellung der Regelung
Lupe

Die pneumatische Förderung von feinkörnigen Produkten wird mit so hohen Luftgeschwindigkeiten dimensioniert, dass sie stabil betrieben werden kann. Als Grenzwert für die Dimensionierung wird i.d.R. die sog. Stopfergrenze bezeichnet. Unterschreitet man mit der Fördergeschwindigkeit die Stopfergrenze, so steigern sich die Pulsation in der Förderleitung. Diese ist jedoch bis zu einem gewissen Punkt weiterhin beherrschbar, wenn die Druckschwankungen im Auslegungsdruck des Druckerzeugers berücksichtigt werden. Der Gesamtenergiebedarf solcher Förderungen mit Fördergeschwindigkeiten innerhalb der Stopfergrenze ist deutlich reduziert. Im Zuge des Forschungsprojektes wird eine Regelung entwickelt und getestet, die die möglichen Energieeinsparungspotentiale überdimensionierter pneumatischer Förderungen ausschöpft, indem sie die Luftmenge soweit reduziert, dass entstehende Pulsationen nicht zu einer Verstopfung der Anlage führen. Die Regelung wertet Betriebsparameter der pneumatischen Förderanlage aus. Anhand der Daten berechnet die Regelung die mögliche Luftmengenreduzierung.

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