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TU Berlin

Inhalt des Dokuments

Prozessmodellentwicklung Sieben (DFG-Projekt im Rahmen des SPP 1679)

Abbildung: Wesentliche Teilprozesse beim Sieben
Lupe

 

Ziel des Projektes ist es, den Prozessschritt Sieben in kontinuierlichen und diskontinuierlichen Systemen von polydispersen Schüttungen mit Partikeln komplexer Geometrie zu betrachten. Grundlegende Zusammenhänge zwischen der Partikelform, der Schüttgutzusammensetzung und den Betriebsparametern sowie dem
Siebergebnis werden beleuchtet. Hierbei werden insbesondere Änderungen der Prozessbedingungen betrachtet (Variation des Massenstroms, der Zusammensetzung und An- und Abfahrvorgänge). Ausgehend von vorhandenen Arbeiten in der Literatur werden Prototypen phänomenologischer Prozessmodelle entwickelt, die in der Lage sind, dynamische Änderungen der Prozessbedingungen (Partikelabmessungen, Massenströme, Partikelformen, Zusammensetzung des Schüttgutes und Betriebsparameter) abzubilden. Die Parameter dieser dynamischen Modelle werden nicht aus experimentellen Untersuchungen, sondern aus Diskrete Elemente Simulationen gewonnen, die die Bewegung aller Partikel über der Zeit detailliert abbilden. Hierzu wird ein geeigneter Diskrete Elemente Rahmen konzipiert, der es ermöglicht, die erforderlichen Modellparameter für den stationären oder dynamischen Betrieb unter geringem numerischem Aufwand abzuleiten. Der so entwickelte Gesamtrahmen ist für dynamische Siebprozesse zu erproben und zu optimieren, sodass eine Einbindung in eine modulare dynamische Fließbildsimulation möglich wird.

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